Das Neueste in Kürze
Wieselnetz in Hemmiken
Zwetschgenwochen
Zwetschgenrüsten - Voll im Saft
Ebenraintag
Kirschenwochen
Oltiger Määrt
Schaufenster Tafeljura: Exkursion zur Felscheune Niederbölchen
Jahresversammlung
Neue Wieselburgen
Forum Kontrovers – Einheit statt Vielfalt?
Ast um Ast
Wiesel - Tier des Jahres 2018
   
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Wieselnetz in Hemmiken
  Oktobber 2018
   
 



 

Hermelin und Mauswiesel sind flinke, heimliche Tiere, die man kaum je zu Gesicht bekommt. Im Rahmen unseres Projekts Wieselnetz hat der Natur- und Vogelschutzverein Hemmiken rund ums Dorf Lebensräume für Wiesel mit Strukturen aufgewertet. Wir erfahren,  wie die sympathischen, kleinen Raubtieren leben, wie sie gefördert werden können und warum Landwirte Wiesel mögen.

Anmeldung über 'Wanderwege beider Basel' info@wanderwege-beider-basel.ch

Hier der Flyer zur Exkursion ...

   
   
Zwetschgenrüsten - Voll im Saft
  September 2018
   
 



 

Gleich eine doppelte Einweihung gibt es beim diesjährigen Zwetschgenrüsten. Zum ersten Mal rüsten wir im neuen Lokal des Vereins Posamenter am Eiweg 12 in Gelterkinden, und ebenfalls zum ersten Mal mit Zwetschgen bestückt wird der neue Trocknungsofen, der über ein Crowdfunding-Projekt finanziert wurde. Grund genug, mit dabei zu sein. Ausserdem bietet der gemütliche Anlass natürlich wie immer gute Gespräche und ein leckeres Zvieri. Eine Anmeldung über info@tafeljura.ch hilft uns, ist aber nicht zwingend. Herzlich willkommen.

Hier das Flugblatt und der Plan ...
   
   
Ebenraintag
  September 2018
   
 



 

Von Blatt bis Wurzel – so das Motto des diesjährigen Ebenraintags. Besuchen sie Erlebnisraum Tafeljura am Stand, und lassen Sie sich überraschen von unserer Umsetzung des Themas. Mit etwas Glück gewinnen Sie spezielle Produkte –von Wurzel bis Blatt!

Hier der Flyer ...
   
Zwetschgenwochen
  September 2018
   
 



 

Die Extremsituationen jagen sich - nach dem schwierigen letzten Jahr mit Ernteausfall wegen Frost, dieses Jahr riesige Mengen von Früchten aller Art an den Bäumen, aber auch eine grosse und langanhaltende Hitze. Sie geht auch an den Zwetschgen nicht spurlos vorbei, deshalb hatten die Landwirte kaum einen Unterbruch zwischen Kirschen- und Zwetschgenzeit. Die Zwetschgenernte ist also in vollem Gange, und vielleicht landen die köstlichen Hochstamm-Früchte auch schon vor der vereinbarten Zeit auf den Teller unserer Gastbetriebe. Nachfragen - reservieren – geniessen!

Die Liste der Betriebe gleich hier ...
   
Kirschenwochen
  Mai 2018
   
 



 

Nach einem schwierigen Jahr betreffend Hochstammfrüchten, Reben etc. sieht es jetzt Ende Mai nicht schlecht aus. Bald beginnen die Kirschenwochen im Oberbaselbiet. Viele hatten das Gefühl, diesen Frühling sei der Bluescht noch eindrücklicher gewesen als sonst, es gab sogar geheimnisvoll rosa blühende Kirschbäume. Nun freuen wir uns auf eine gute Ernte und auf deren köstliche Verwertung in den beteiligten Gastbetrieben. Damit wird der Absatz der Früchte gefördert und so indirekt gleich auch ein Beitrag an die wunderbare Baselbieter Landschaft mit dem Streuobstbau geleistet. Ihnen, liebe Gäste, wünschen wir e Guete! Wir empfehlen Ihnen, unbedingt beim Betrieb Ihrer Wahl nachzufragen, wann die Kirschen auf den Teller kommen, die Natur hat ihre Launen. Der Reifezeitpunkt ist nicht überall gleich, Fragen und reservieren lohnt sich also!

Die Liste der Betriebe gleich hier ...
   
Oltiger Määrt
  April 2018
   
 



 

Die Auswertung unserer Umfrage vom letzten Oltiger Määrt wurde genau studiert - 50% der eingegangenen Wunschzettel nannten einen Laden als wichtigsten Punkt für ein lebendiges Dorf. Entsprechend hatten wir deshalb in der Folge eine Serie in der „Volksstimme“ zum Thema Dorfladen lanciert. Artikel siehe hier ...

Hauptattraktion waren aber alte Bilder und Vergleichsfotos von Landschaften mit bzw. ohne Feldscheunen und die kompetente Information dazu von unserem Partnerverein Baselbieter Feldscheunen. Wunderschöne Postkartenserien und vielfältige Literatur rundeten das Angebot ab. Aufgrund dieser beiden Themen entstanden unzählige interessante Gespräche am rege besuchten Stand in der Beggeschüüre.
   
 
   
Schaufenster Tafeljura: Exkursion zur Felscheune Niederbölchen
  April 2018
   
 



 

Grossartig! Vom strahlenden Wetter über die Wanderung zu den interessanten Programmpunkten und der köstlichen Verpflegung – so das Echo der 30 Teilnehmenden an unserer ausgebuchten Exkursion zur Feldscheune Niederbölchen.

Der erste Teil der Exkursion verlief getrennt: Eine Gruppe fuhr direkt zum Hof Niederbölchen und betätigte sich unter kundiger Anleitung von Christoph Schmutz als Käser und Käserinnen. Sie werden rund zwei Monate später den eigenen Käselaib abholen und schmausen dürfen. Die zweite Gruppe genoss die Führung in der Steinmühle auf dem Hof Dangern und kam nach dem Aufstieg reich beladen mit Dinkelprodukten ebenfalls bei der Feldscheune Niederbölchen an.

Gestärkt von einem wunderbaren Apéro lauschten alle den spannenden Ausführungen von Markus Zentner und Jakob Steinmann vom Verein Baselbieter Feldscheunen zur Entstehung, und Verbreitung der Feldscheunen im Baselbiet, zu ihrem kulturhistorischen Wert und dem aktuellen Stand der Renovation.

Gemeinsam wanderten wir vom Hof Niederbölchen zum Bergrestaurant Kallhof, wo wir in den Genuss einer leckeren Suppe - natürlich mit Dinkel - kamen. Gestärkt stiegen wir wieder ab nach Eptingen.

   
 
   
Jahresversammlung
  April 2018
   
 

 

Bei prächtigem Wetter spazierten wir in Sissach ab Station Voregg an Hochstamm-Obstgärten und Kirschen-Anlagen vorbei zum Alpbad. Knapp vor dem Bluescht standen die Bäume und Pascale Benninger berichtete interessante, aber auch ernüchternde Details über die Leiden und Freuden eines Obstbauers. Die im Aufbau begriffenen „Gemüserei“, welche in Sissach genossenschaftliches Gemüsegärtnern ermöglicht, wurde ebenfalls vorgestellt.

Auf die anschliessende Jahresversammlung, einem kleinen Jubiläum, wurden wir eingestimmt mit Liedern von Max Mundwyler und einem delikaten Apéro von Leo Grasmück. Berichte, Rechnung, Budget und Jahresprogramm fanden Zustimmung. Ein spezieller Moment war der Stabwechsel im Präsidium – so übernahm Florence Brenzikofer nach der gebührenden Verabschiedung von Martin Rüegg und ihrer Wahl umgehend die Leitung der Geschäfte. Martin Rüegg wirkte insgesamt 12 Jahre als Präsident des Vereins - herzlichen Dank!

   
Neue Wieselburgen
  Februar 2018
   
 



 

Ein paar Zahlen vorweg: 40 Schülerinnen und Schüler von 2 Sekundarklassen aus Sissach, minus 15 Grad, 7 neue Asthaufen mit Aufzuchthöhle für Wiesel. Dahinter steckt natürlich viel mehr: die intensive Vorbereitung der Landwirte-Familien Nebiker und Wüthrich beim Heckenschnitt, das Thematisieren von Wieseln und ihren Ansprüchen in der Schule durch die Lehrkräfte Schoch und Bruderer, die Einführung ins Burgen Bauen von Seiten unseres Projekts Wieselnetz Tafeljura.

Ein heisser Tee zwischendurch und eine feine Suppe mit Würstchen zum Zmittag wärmten Finger und Lebensgeister. Als am Nachmittag die Sonne mithalf, ging die Arbeit noch viel leichter von der Hand.

Zurück bleibt ein vielfältig aufgewerteter Lebensraum für das Tier des Jahres und die Erinnerung an eine tolle gemeinsame Leistung in der Natur. Danke und Bravo!

   
Forum Kontrovers – Einheit statt Vielfalt?
  Februar 2018
   
 



 

Zu klein, zu gross und immer die gleichen Sorten – wir sprachen von Kirschen, Zwetschgen, Äpfeln, kurz von Früchten (und Gemüse) und den steigenden Anforderungen an ihr Äusseres. Auf dem Podium waren Jonas Inderbitzin (Sensoriker Agroskop Wädenswil) Maya Graf (Co- Präsidentin Hochstamm Suisse), Hansruedi Wirz (Mitglied Vorstand CH Obstverband), Heinz Jeker (Migros Basel). Die Referenten gaben Einblick in die Abläufe zwischen den Produzenten (Landwirtschaft), den Grossverteilern und den Kunden.

Das Mass aller Dinge sind oftmals die Verkaufszahlen: wird eine bestimmte Sorte oder Grössenklasse viel gekauft, gilt sie als gesetzt und wird von der Landwirtschaft so angefordert. So z.B. der Apfel Gala – obwohl er in Blind-Degustationen schlecht abschneidet.

Dass Grossverteilern aus logistischen Gründen Grenzen gesetzt sind, ist die eine Seite der Geschichte, dass auch von Seiten des Obstverbandes Sortenwahl und Fruchtgrösse mitbestimmt werden, die andere.

Den wenigsten KonsumentInnen ist bewusst, wie viele andere Sorten (noch) existieren, welche Schritte nötig sind, um eine „perfekte“ Frucht oder ein „ erstklassiges“ Gemüse zu züchten und zu produzieren und welche Einflüsse die Produktionsart (Plantagen/Hochstamm) auf Natur und Landschaft haben.

Was heisst denn „perfekt“ und „erstklassig“? Unterschiedliche Verwendungszwecke wie Tafelobst oder Kochobst sowie verschiedene Geschmacksvorlieben würden eine größere Vielfalt im Angebot wünschen lassen. Das ist wohl Terrain für die kleineren Produzenten und Vermarkter. Der Erhalt von Genen mit wertvollen Eigenschaften ist ein weiterer wichtiger Grund für den Erhalt der Sortenvielfalt. Schliesslich ist sogar das Landschaftsbild direkt betroffen von der Wahl einer Frucht im Laden.

Qualität – ein schwieriger Begriff, wenn‘s um Früchte oder Gemüse geht. Die Frage wurde aus dem Publikum rege diskutiert.

Im Anschluss genossen wir einen wunderbaren Hochstamm-Apéro von Posamenter.

   
Ast um Ast
  Januar 2018
   
   
 
     

 

Bereits zum vierten Mal boten wir am 27. Januar ein interessantes Doppelpack in der Natur an:

In unserm Kurs lernten interessierte Landwirte und Private nach welchen Regeln ein guter Schnitt an Hochstammbäumen auszuführen ist. Franco Weibel vom Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain und Dieter Buess von der Hochstammgruppe des Baselbieter Obstverbands leiteten insbesondere zum Erhaltungs- und Entlastungsschnitt an alten Hochstammbäumen an, welcher zur Verlängerung deren Lebensdauer beiträgt.

Unser Landschaftsbild lebt von den Streuobstgärten, das Baselbiet wird auch meistens mit Bildern davon vermarktet!

Parallel wurden mit dem anfallenden Schnittgut mehrere Wieselburgen zur Möblierung der Landschaft mit Trittsteinen für Wiesel und Co. aufgeschichtet. Eine willkommene Ergänzung im Teilprojekt Zeglingen innerhalb des Projekts Wieselnetz Tafeljura. Mit dem „Abfall“ aus der der Pflege des einen Lebensraums haben wir so neue Lebensräume geschaffen.

     

 

   
Wiesel - Tier des Jahres 2018
  Januar 2018
   
 

 

Das Wiesel ist Tier des Jahres 2018.

Grund für einen (weiteren) Effort in unserm Projekt Wieselnetz Tafeljura, welches seit 2014 in mehreren Oberbaselbieter Gemeinden läuft. Gegen 100 neue Strukturen sind in den vergangenen Jahren schon erstellt worden.

Informationen zu den beiden Arten Mauswiesel und Hermelin sowie zu Fördermassnahmen hier ...